Hotel Adlon
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Adlon unter den drei besten Hotels der Welt
2007 beging das Adlon seinen einhundertsten Geburtstag. Und es gibt einen weiteren Grund zum Feiern: Das renommierte US-amerikanische Magazin „Institutional Investor“ wählte das traditionsreiche Haus am Pariser Platz nicht nur zum besten Hotel Europas sondern setzte es in der Rangliste der 100 weltweit besten Hotels auf den dritten Platz. Für diese Erhebung gaben reisende Spitzenführungskräfte der Finanzindustrie aus 34 Ländern auf einer Skala von 1 bis 100 ihr Urteil ab. Das Adlon kam auf beachtliche 93,8 Punkte. Damit musste es sich nur dem Ritz-Carlton Battery Park in New York mit 95,9 Punkten und dem Four Seasons in San Francisco mit 95,4 Punkten geschlagen geben.
Relaxen im Adlon
Mehr als einhundert Jahre Hotel Adlon
Das legendäre Hotel Adlon, benannt nach seinem Eigentümer Lorenz Adlon, wurde von 1905 bis 1907 erbaut. Adlon, gebürtiger Mainzer, hatte sich bereits zuvor als Gastronom in Berlin einen großen Namen gemacht. Das Hotel, das 20 Millionen Goldmark kostete, sollte Standards für die Zukunft setzen, ein Luxushotel der Superlative werden.
Elegante Gäste aus aller Welt lobten das Hotel überschwänglich, als es am 24. Oktober 1907 eröffnet wurde; Architekten und Künstler schlossen sich den allgemeinen Lobesreden an. Das Adlon bildete fortan den Rahmen für das mondäne, internationale Leben; es war "neutrales Terrain", auf dem die Vertreter der Nationen ihre politischen Ansichten austauschten, auf dem Familien ihre Feste feierten. Differenzen zwischen einzelnen Gruppen, Verhältnissen, ja sogar zwischen Völkern, wurden oftmals hier beigelegt. Ein Luxus, der bis dahin nur Fürsten vorbehalten war, wurde der bürgerlichen Welt zugänglich. (Quelle: Presseinfo)
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Illustre Familien des vornehmsten Adels verkauften ihre Winterpalais in Berlin, um während der Ballsaison in den wunderschönen Suiten des Hotel Adlon zu residieren. Ganze Ministerien zogen den prächtigen Kaisersaal ihren eigenen Festsälen vor. Die Gästeliste des Adlon liest sich wie der ‘Who’s who’ des Alten Europa: Marlene Dietrich, Emil Jannings und Mary Pickford logierten in dem von Kaiser Wilhelm II. bevorzugten Hotel ebenso wie John Davison Rockefeller, Henry Ford und Franklin D. Roosevelt, Aristide Briand, Paul von Hindenburg und Friedrich Ebert. In den klassisch gestalteten Sälen fanden Gesellschaften, Kongresse, politische Dîners, internationale Konferenzen statt. Ein Grandhotel im Brennpunkt internationaler Beziehungen - für die damalige Welt ein absolutes Novum. |
Schon nach kurzer Zeit war das Haus am Brandenburger Tor erneut Treffpunkt für internationale Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Showbusiness. Insbesondere als Domizil für Staatsgäste aus aller Welt etablierte es sich während der vergangenen zehn Jahre: Bill Clinton, Michael Gorbatschow, George W. Busch, die Königinnen von England, Schweden und den Niederlanden sowie die Regierungschefs aus China und fast allen europäischen Ländern, haben bereits im Adlon residiert. |
