Friedrichstadt-Palast
Yma - Foto Stephan Gustavus
„Yma – zu schön, um wahr zu sein“, die neue Show
(presse/be) Seit September 2010 fegt ein neuer „Show-Tornado" durch den FriedrichstadtPalast. Dr. Berndt Schmidt, Intendant des Hauses, stellte gemeinsam mit den Show-Machern Jürgen Nass und Roland Welke sowie Show Couture Designer Michael Michalsky und Aleksej Schön von Circus of Now, die das Stage Design und Visual Design kreieren, auf einer Pressekonferenz die neue Show „Yma – zu schön, um wahr zu sein" vor. Schön, dass man im Friedrichstadtpalast heute wieder so optimistisch in die Zukunft blicken kann. Denn ich kann mich an eine Pressekonferenz im Jahr 2008 erinnern, wo von massiven Einsparungen und Arbeitsplatzabbau geredet werden musste. Nun, mit der überaus erfolgreichen Show „Qi" sind die dunklen Wolken zum Glück verschwunden. Laut Information des Friedrichstadtpalastes erzielte man im Jahr 2009 mit 17,25 Millionen Euro den besten Ticketumsatz aller Zeiten. Also ist es jetzt Zeit für einen neuen, hoffentlich genauso erfolgreichen, weiteren großen Wurf.
„Auf der größten Theaterbühne der Welt wird ein großes Ding ausgebrütet", eröffnete Dr. Berndt Schmidt, der auch Produzent der neuen Show ist, sein Statement. „Wer großen Erfolg will, muss mutig sein und ein entsprechendes Risiko eingehen. Mit Yma legen wir im Vergleich zur großen Erfolgsshow Qi noch einmal eine ordentliche Schippe drauf. Für diese Show haben wir am FriedrichstadtPalast den größten Produktionsetat frei gegeben, den es je gab. Wir investieren damit direkt in das schlagende Herz dieses Theaters: seine Bühnenproduktionen."
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Innovativ, provokativ, waghalsig, sexy
Jürgen Nass erklärt das Besondere des Show-Konzept: „Yma wird innovativ, provokativ, waghalsig, sexy, modern und verwegen." Roland Welke ergänzte: „Wir wollen in dieser Show Grenzen austesten, verschieben, überraschen und verblüffen." „Ich habe mir den Luxus gegönnt, die Kostüme so zu machen, wie ich sie gerne sehen würde, wenn ich in den FriedrichstadtPalast besuche„, schwärmte Michael Michalsky, der über 500 Kostüme kreiert: „Bei Yma heben wir visuell und ästhetisch die Grenzen zwischen Skulpturalem, Choregographischen und Darstellerischem auf." Dies gilt auch für das Bühnen-Design, für das Aleksej Schön mit seiner Berliner Kreativschmiede Circus of Now verantwortlich zeichnet: „Wir gehen weg vom klassischem Theaterbühnenbild. Der Raum wird permanenter Verwandlung unterworfen. Die Frontalpräsentation auf der Bühne wird in eine echte Dreidimensionalität des Geschehens aufgelöst. Ich verspreche: Wir werden bei Yma den Raum neu definieren und mit optischer Täuschung das Gefühl der Tiefe verändern.„"
In Yma (gesprochen: Ima) geht es um besondere Momente aus dem Leben der fiktiven Bühnenfigur Yma, einer umwerfend schönen, sympathischen und sehr unkonventionellen Frau. Yma führt die Zuschauer mit Stil und Humor durch ihre Welt der Verführung, der ästhetischen Provokation und des kultivierten Wahnsinns. Die Rolle der Yma wird von einem Mann gespielt. Schmidt: „Wir schaffen hier am Haus Bühnenillusionen, herrliche Illusionen. Da kann dann doch auch die Yma ein Bild von einer wunderschönen Frau sein – wie alles am FriedrichstadtPalast: einfach zu schön, um wahr zu sein. Dieses Spiel mit der Wahrnehmung ist einerseits eine große Bühnenkunst, andererseits aber auch eine Allegorie der Toleranz, denn wenn das eine, in anderem Lichte betrachtet, auch das andere sein kann, kommt man mit Vorurteilen nicht weit. Und dass die Leute uns wieder darin vertrauen, dass wir die graue Realität komplett vor der Saaltür lassen, zeigt der momentane Ticketverkauf. Bereits jetzt – vier Monate vor der Premiere – sind mehr als 35.000 Karten weg. So gut waren wir bei Qi zum gleichen Zeitpunkt nicht."
www.friedrichstadtpalast.de
Fotos: Friedrichstadtpalast, Nina Mallmann, Stephan Gustavus
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