Kurfürstendamm

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Die Tauentzienstraße beginnt am Wittenbergplatz, der seinen Namen von der siegreichen Erstürmung Wittenbergs am 13.Januar 1814 durch Graf von Tauentzien hat. Die Straße bietet viele Einkaufsmöglichkeiten. Angefangen beim KadeWe. Es ist 1906/07 innerhalb von 260 Tagen erbaut worden und mit einer Verkaufsfläche von 60.000 qm das größte Kaufhaus Europas. Hier werden bis zu 380.000 verschiedene Artikel angeboten. Legendär ist die Feinkost-/Lebensmittelabteilung im sechsten Stock.

Dem Tauentzien in Richtung Kurfüstendamm folgend, findet man noch viele renommierte Einkaufsläden und –häuser, wie z.B. Peek & Cloppenburg, Niketown, diverse Boutiquen, Hugendubel (im ehemaligen unter Denkmalschutz stehenden Defaka-Kaufhaus) und natürlich das Europacenter.

Auf dem Mittelstreifen, zwischen der Nürnberger- und Marburgerstraße, steht eine Skulptur aus vier zum Teil ineinander verschlungenen Röhren aus Chromnickelstahl. Sie kommen nicht zueinander, dies symbolisiert die einst geteilte Stadt. Dort, wo die Tauentzienstraße in den Kurfüstendamm mündet, steht die Gedächniskirche mit ihrer bewegten Geschichte.

Auf der Strecke zwischen Ranke- und Joachimstalerstraße ist eine weitere Shoppingpassage mit Boutiquen, Kaufhäusern und Cafes. An der Joachimstalerstraße befindet sich das Swissotel. Das alte und neue Kranzlereck liegt gegenüber. Kurfürstendamm/Ecke Fasanenstraße trifft man auf das Kempinski Hotel Bristol, das liebevoll die „Grande Dame" der Berliner Hotellerie genannt wird.

Kurfürstendamm

Im neuen Kranzlereck

Kudammbühnen

Zwischen der Uhland- und Knesebeckstraße befindet sich das Kudamm Karree. Es beherbergt die beiden Bühnen „Theater am Kürfürstendamm„ und „Komödie am Kurfüstendamm„. Interessant ist auch die Ausstellung „THE STORY OF BERLIN" im Original-Atombunker. Die Erlebnisausstellung zeigt die Geschichte Berlins seit 1237 (das Jahr der ersten Erwähnung Berlins) bis jetzt.

Dabei sei noch erwähnt, dass der Kurfüstendamm 1650 als kurfüstlicher Reitweg in den Grunewald angelegt wurde und 1873 vom damaligen Reichskanzler Bismarck zur repäsentativen, 53 Meter breiten Flaniermeile umgebaut wurde. Es entstanden nach und nach zwischen Feldern und Gärtnereien herrschaftliche Häuser auf dem „Churfüstendamm".

In den Nebenstraßen

Adenauerplatz

Der Adenauerplatz erhielt 1973 seinen Namen nach dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Die 1,85 Meter hohe Plastik wurde von der Bildhauerin Helga Tiemann nach einen Foto gestaltet und hat seit 2005 dort ihren Platz.

Nicht weit entfernt vom Adenauerplatz befindet sich die Schaubühne am Lehniner Platz, die 1962 als privates Theater unter dem Namen „Schaubühne am Halleschen Ufer" in Kreuzberg gegründet wurde. Seit 1981 befindet sich die Schaubühne im Mendelsohnbau am Lehniner Platz.

Der Kurfürstendamm endet am Rathenauplatz, der 1957, nach dem 1922 ermordeten Außenminister Walther Rathenau benannt wurde. Zur 750-Jahrfeier Berlins im Jahr 1987 wurde auf der Mittelinsel die Skulptur "Zwei Beton-Cadillacs in Form der nackten Maja" von Wolf Vostell aufgestellt. (shum/be/wik)

Kurfürstendamm

Läden für jeden Geschmack