Trödelmärkte

Trödelmärkte

Riesenauswahl auf dem ältesten Trödelmarkt Berlins

Der älteste Trödelmarkt Berlins

(be) Der Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni hat etwas sehr kommunikatives. Hier kommt man schnell mit anderen Besuchern und Händlern ins Gespräch. Spricht über tausend Dinge, das Wetter, den Alltag und natürlich über die Ware. Die vielen kleinen und großen Dinge, die man vielleicht gar nicht braucht, die aber Sammlerherzen höher schlagen lassen und die man sich einfach nur so gönnt. Auf Berlins ältestem Trödelmarkt kann man an jedem Sonnabend und Sonntag von 10-17 Uhr bei allen Wetterlagen einfach herrlich nach ausgefallenen Dingen stöbern.

Bei unserem Rundgang begegnet uns auch der Chef des Marktes, Michael Wewerka. Wir fragen einfach mal nach.


Herr Wewerka, erzählen sie uns doch etwas über die Geschichte ihres Flohmarktes:
„Es gab drei junge Männer, die vor fünfunddreißig Jahren die Idee hatten, sowas zu machen. Nach einiger Zeit sind zwei ausgestiegen und ich bin übriggeblieben und mache das jetzt seit 35 Jahren. Erst am Sophie-Charlotte-Platz, dann am Klausener Platz und dann mit Hilfe eines sehr netten Stadtrates, der damals Körting hieß, hat man uns diesen Platz gegeben.“

Also ein Erfolgsmodell?
„Nun ja, wer hat schon 35 Jahre eine Firma?“

Und woher kommen die Besucher?
„Naja, Berliner Mischung. Aus aller Welt kommen sie. Seit wir die die Bushaltestelle da haben von den Sightseeingbussen kommen immer noch mehr Gäste. Und sie sind alle ganz begeistert. Sie glauben es gar nicht. Wir haben auch Presseveröffentlichungen in China und Japan, ganz Europa und auch in Amerika werden wir erwähnt als einer der besten Flohmärkte.“

Suchen die Leute etwas bestimmtes?
„Heute habe ich gerade eine Mail gehabt aus Australien und es wurde gefragt, ob wir auch Teddybären haben. Natürlich gibt es hier auch Teddybären. Man muss nur etwas suchen ...“

Stöbern macht Spaß

Bücher, Porzellan, Bestecke, Wäsche, Modellbahnen und Modellautos, alte Fotos, kaum etwas gibt es nicht. Und es macht viel Spaß, an jedem Stand nach ausgefallenen Dingen Ausschau zu halten. An einem Stand mit Weißwäsche schauen wir uns noch etwas länger um und kommen mit der Inhaberin ins Gespräch. Dabei erfahren wir interessante Dinge. Doch hören sie selbst:

Catherine Deneuves Handtücher




Antik- und Trödelmarkt in der Friedrichstraße

Ganz im Gegensatz zum Outdoormarkt an der Straße des 17. Juni kann man in der Friedrichstraße in den Stadtbahnbögen unabhängig von eventuellen Wettereskapaden bummeln gehen. Dazu gehören die regelmäßigen Geräusche der S-Bahnen und des Bahn-Fernverkehrs. In kleinen abgeteilten Geschäften werden die bezauberndsten Dinge angeboten. Man könnte in einen Kaufrausch verfallen. Und wenn man sich von der Trödeltour erholen möchte, kann man in der Traditionsgaststätte "Nolle" einkehren.

Wir sprachen mit dem Chef des Antikmarktes:

Hören sie Herbert Ernst im O-Ton