Christopher Street Day
Beste Stimmung auf dem CSD 2011 in Berlin
CSD 2011: „Fairplay für Vielfalt“
Am 25. Juni 2011 sind zum 33. Mal hunderttausende Menschen bei der CSD PARADE und dem CSD FINALE für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgender, Inter- und Bisexuellen auf die Straße gegangen. Einen Tag vor Beginn der Frauenfußball-WM stand der CSD Berlin 2011 ganz im Zeichen des Sports. Unter dem Motto „Fairplay für Vielfalt“ wurde Homophobie die rote Karte gezeigt und Akzeptanz und Förderung der sexuellen Vielfalt im Sport werden gefordert. Denn ein Coming Out ist im Sport meist noch die Ausnahme. Zu groß ist die Angst vor Schmähungen und Anfeindungen, aber auch vor einem sinkenden Marktwert eines offen schwulen Fußballers oder einer offen lesbischen Leichtathletin. Der Weltfußballverband FIFA schweigt zum Thema Homosexualität lieber.
Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Der Deutsche Fußballbund (DFB) startete bereits vor drei Jahren eine Kampagne gegen Homophobie und DFB-Präsident Theo Zwanziger stand am Sonnabend auf der Bühne des CSD FINALE. Dort warb er für Toleranz werben und hielt die Laudatio auf die diesjährige Trägerin eines der Zivilcouragepreise: die ehemalige Profifußballspielerin Tanja Walther-Ahrens. Auch Hannelore Ratzeburg, Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball und Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union, nahmen am CSD teil. Gemeinsam mit Profi-SportlerInnen aus unterschiedlichen Disziplinen warben sie mit der Aktion „Unsere 11 für Vielfalt“ für Toleranz im Sport.
Große Bilderserie im Hochformat: Gesichter des CSD 2011
Es herrschte beste Stimmung auf dem CSD 2011, der mit 53 Wagen und vielen Fußgruppen vom Neuen Kranzler Eck bis zum Brandenburger Tor durch die Innenstadt führte. Nach Medienangaben nahmen ca. 750.000 Menschen an der Veranstaltung teil.
Mann oder Frau?
CSD Forderungen
Das Motto wird untermauert durch die weiterführenden Forderungen:
1. Homophobie ins Abseits: Sexuelle Vielfalt im Sport akzeptieren und fördern.
2. Allgemeine und sexuelle Menschenrechte müssen als globale Spielregeln gelten.
3. Die verfolgten Homosexuellen in Deutschland müssen moralisch und materiell rehabilitiert werden.
4. Regenbogenfamilien müssen rechtlich gleichgestellt und abgesichert werden.
5. Der Rahmenplan für sexuelle Gesundheit muss zügig umgesetzt werden.
Tradition trifft Moderne - Der Christopher Street Day startete am Kranzlereck
CSD Berlin 2011
Gleich hinter dem letzten Wagen des CSD 2011 wird aufgeräumt
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