Sandsation

Sandsation

Siegerskulptur von Pavel Mylnikov: I listen, I hear, I speak

Große Bilderserie 2010

Kopf im Sand: Sandskulpturen verzaubern Berlin

(be) Es war sicherlich kein leichtes Stück Arbeit, in der sonnendurchfluteten Hitze des plötzlich einsetzenden Berliner Sommers tagelang an den Skulpturen des 8. Berliner Sandskulpturenfestivals zu arbeiten. 22 KünstlerInnen aus aller Welt waren in diesem Jahr wieder dabei und ließen sich kreativ zum Thema „Kopf in den Sand„ etwas einfallen. Sprühflaschen, Spachtel, Zahnbürsten, Strohhalme und mancherlei andere Gerätschaften gehören zum Handwerkszeug der „Carver„ Damit lässt sich vortrefflich der Sand bearbeiten, dessen spezielle Mischung eine besondere Haltbarkeit garantiert, der auch sommerliche Unwetter kaum etwas anhaben können.

Zwölf Skulpturen und eine zehn Meter hohe Großskulptur entstanden so zwischen dem 6. und 9. Juni. Der künstlerische Leiter des Festivals Tulinius war wenige Tage vor dem Festival ganz gespannt, wie die Künstler das diesjährige Motto kreativ umsetzen würden: „Kopf im Sand bietet viele spannende Ansatzpunkte. Ausgefallen und ungewöhnlich wird es bestimmt – vielleicht begegnet uns auch das ein oder andere bekannte Gesicht?„

Besonders und ungewöhnlich wurde es natürlich auch in diesem Jahr und so hatte es die sachkundig besetzte Jury am 9. Juni nicht einfach, unter den hochklassigen Skulpturen die Preise zu vergeben. Am Ende gewann den Deutschen Sandskulpturenpreis der Russe Pavel Mylnikov. Der zweite Platz ging an den Amerikaner Bruce Phillips und der dritte Platz an die Dänin Maria Eliot Torp.

Drei Monate lang lädt das Festival nun täglich zum Chillen und Staunen ein. Gemütliche Liegestühle, gastronomische Angebote und ein Spielhügel für Kinder inmitten einer spektakulären Kulisse machen SANDSATION zum beliebten Ausflugsziel für junge Familien. Und damit Interessierte auch selber aktiv werden können, sind die Mitmach-Workshops am Wochenende ein besonderes Erlebnis für Künstler und Besucher gleichermaßen. „Wenn die Besucher ausprobieren, ob auch in Ihnen ein Sandkünstler steckt, geht es immer chaotisch, aber mit viel Spaß zu", berichtet Martin Tulinius. Im Laufe des Festivals gibt es außerdem immer wieder interessante Aktionstage auf dem Gelände an der O2-World.

Tapetenwechsel für SANDSATION

Im achten Berlin-Jahr ist es für SANDSATION Zeit für einen Umzug: Die Skulpturen sind jetzt an der O2 World zu bestaunen. Geschäftsführer Uwe Schwettmann ist gespannt auf den neuen Standort: „Nach sechs Jahren am Hauptbahnhof tut uns und den Künstlern ein Tapetenwechsel gut. Nachdem unsere Zukunft am Hauptbahnhof unsicher geworden ist, freuen wir uns, in bekannte Gefilde zurückkehren zu können.„ Im ersten Jahr 2003 gastierte das Event schon einmal ganz in der Nähe auf dem Mauerstreifen an der Mühlenstraße. Zwischen dem 6. und 9. Juni erlauben die Künstler einen Einblick in ihr ungewöhnliches Schaffen. Zum Grand Opening am 10. Juni werden die besten Skulpturen von einer Jury gekürt. Dem Publikum bleiben dann noch ein paar Tage länger um ihre Lieblingsskulptur zu wählen.

SANDSATION 2010
6. Juni bis 29: August
an der O2 World, Mühlenstraße 12, 10243 Berlin

Öffnungszeiten:
Sonntags bis donnerstags 10:00 Uhr bis 20:00Uhr
Freitags und samstags 10:00 Uhr bis 23:00 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene EUR 6,- (erm.*: EUR 5,-)
Kinder und Jugendliche 4 bis 17 Jahre EUR 3,-
Familienticket (bis zu 2 Erw. und 4 Kinder) EUR 15,-
Gruppenermäßigungen (ab 10 Personen),
pro Erwachsener EUR 5,-
NEU: Happy Hour (Fr. und Sa. ab 20 Uhr) EUR 4,-
*Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Behinderte (50 % MdE),
Arbeitslose mit gültigem Ausweis

Infotelefon für Besucher: 0176- 96 88 62 79

(be/Sandsation Presse)


Sandsation

Maria Eliot Torp (Dänemark) arbeitet konzentriert an ihrer Skulptur

Slideshow 2009

Foto-Slideshow 2009

Slideshow von 2008

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