Zoo Berlin
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165 Jahre Berliner Zoo
Paviane
Im Jahr 1841 gegründet, präsentiert sich der Zoo Berlin mit historischen Tierhäusern im exotischen Stil, beeindruckend altem Baumbestand und malerischen Wasserläufen auf insgesamt 34 Hektar im Herzen der Stadt. Mit einem Bestand von rund 14.000 Tieren in zirka 1.400 Arten ist der Zoo Berlin weltweit die artenreichste Einrichtung ihrer Art. Moderne Anlagen wie das Flusspferdhaus und die Robben-Pinguin-Anlage mit Unterwasserfenstern bilden einen gelungenen Kontrast zu dem geschichtsträchtigen Gelände. Die von dem berühmten Gartenbaudirektor Peter Joseph Lenné gestalteten Anlagen sind bis heute ein gartenarchitektonisches Denkmal für Berlin.
Erholung vor der Haustür: Besuchermagnet und Freizeiteinrichtung
Mit über 3 Millionen Besuchern pro Jahr ist der Zoo Berlin der meistbesuchte Zoologische Garten im deutschsprachigen Raum. Auch bei den Bewohnern der Hauptstadt und des Umlands ist der Zoo Berlin aufgrund seines hohen Erholungs- und Unterhaltungswertes ein beliebtes Ausflugsziel. Darüber hinaus bietet der Zoo ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Die traditionellen Pfingstkonzerte werden durch weitere Konzerte ergänzt. Angebote wie die „Lange Nacht der Museen“ im Zoo-Aquarium, exklusive Candle Light Dinner oder die Kinder-Nachtführungen in den Wintermonaten sind Highlights.
Bildung hautnah
Als einzigartige Wissensquelle steuert der Zoo Berlin einen maßgeblichen Teil zum Bildungsreichtum des Landes bei: Hier lassen sich Tiere verschiedenster Herkunft und Gestalt aus nächster Nähe beobachten. Eine echte Bereicherung für Berliner Schüler aller Altersklassen ist die 1985 eröffnete und seit dem Frühjahr 2005 mit Unterstützung der GSW betriebene Zooschule. Ihr Konzept überzeugt vor allem durch die beispielhafte Verbindung von Theorie und Praxis. Denn in den Unterrichtsstunden in der Zooschule, die fest in die regulären Lehrpläne eingebunden sind, ergänzen die Schüler ihr Theoriewissen durch hautnahes „Dabei sein“. Jedem einführenden Unterrichtsteil folgt eine spezielle, thematisch ausgerichtete Führung, wodurch direkte Erlebnisse und eigene Beobachtungen den Erfahrungshorizont der Kinder erweitern.
Forschungseinrichtung Zoo
Forschung wird im Zoo Berlin groß geschrieben, denn biologisches und tiermedizinisches Wissen sind das Fundament erfolgreicher Wildtierhaltung. Auf diesem Gebiet arbeitet der Berliner Zoo eng mit einer Vielzahl von Universitäten, Forschungszentren sowie anderen Zoologischen Gärten und Tierparks zusammen. Der Wissenschaftszweig der Tiergartenbiologie widmet sich insbesondere der Erforschung artgemäßer Haltungsfaktoren. Im Zoo Berlin werden die Möglichkeiten für verhaltenbiologische Beobachtungen, ernährungsphysiologische Studien und Untersuchungen zur Fortpflanzungsbiologie optimal genutzt. So kann im Sinne des Tieres und seiner Verwandten bestmöglich gehandelt werden. Neue Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten der in Menschenobhut gepflegten Tierarten führen oftmals zu einer Steigerung von Fortpflanzungsrate und Lebenserwartung. Als zooeigene Publikation erscheint jährlich der „Bongo“ und berichtet über Forschungsergebnisse aus dem Zoo Berlin.
Engagement für Natur- und Artenschutz
Der Zoo Berlin engagiert sich seit vielen Jahren in internationalen Projekten, die den Schutz und Erhalt bedrohter Arten sowie ihrer natürlichen Lebensräume zum Ziel haben. Bei der Haltung ausgewählter Tierarten ist es eine notwendige Voraussetzung, sich unmittelbar an Maßnahmen zur Bestandssicherung der bedrohten Freilandpopulationen zu beteiligen. Neben der Unterstützung der Naturschutzarbeit in den Heimatländern der Wildtiere umfasst das Aufgabenfeld des Naturschutzes im Zoo in erster Linie die Erhaltung von Tierarten in Menschenobhut. Grundlage für ein internationales Management von Tierpopulationen ist das Führen von Zuchtbüchern. Erst durch die gewissenhafte Verwaltung von Tierdaten ist es möglich, planvolle Zuchtempfehlungen auszusprechen, um die Vielseitigkeit des Erbguts in der Zoopopulation langfristig zu erhalten. Daneben können Empfehlungen zur Verbesserung von Haltungsbedingungen weitergegeben werden. Heute beteiligt sich der Zoo Berlin aktiv an zahlreichen europäischen Erhaltungszuchtprogrammen. Und manche der in Berlin gehaltenen Tierarten kann nach Jahren intensiver Pflege sogar ausgewildert. (Quelle: Presseinfomation Zoo)
Eisbär Knut Foto: Zoo Berlin
Der Zoologische Garten
Wenn man über den Eingang in der Budapester Straße den Zoologischen Garten betritt, lernt man gleich eine Besonderheit des artenreichsten Zoos der Welt kennen. Das 1984 originalgetreu rekonstruierte Elefantentor aus dem Jahr 1899. Die Geschichte der Tierhaltung lässt sich neben dem Eingangsportal mit seinen Elefanten an verschiedenen Bauten im Zoo nachvollziehen. Zum Beispiel am 1871/72 erbauten Antilopenhaus. Weitere historische Bauten korrespondieren mit modernen Neubauten, wie dem Flusspferdhaus oder dem Pinguinhaus. (be/zoo)
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Öffnungszeiten des Zoo Berlin
01. Januar - 20. März: 9.00 - 17.00 Uhr
21. März - 14. September: 9.00 - 19.30 Uhr
15. September - 25. Oktober: 9.00 - 19.00 Uhr
26. Oktober - 30. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr
24. Dezember: 9.00 - 14.00 Uhr
31. Dezember: 9.00 - 17.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 12 Euro; Zoo & Aquarium 18 Euro
Kinder 5-15 Jahre 6 Euro
Website
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